Fotorucksack Test – Der ideale Begleiter für alle Fotofreunde

FotorucksackDie meisten Hobbyfotografen tragen ihre Kameras im Urlaub um den Hals und haben zum Teil noch nie etwas von einem Fotorucksack gehört. Dabei ist es nicht nur aufgrund der mangelnden Sicherheit, sondern auch wegen verschiedenster Wettereinflüsse nicht sinnvoll, Kameras ohne ausreichenden Schutz zu transportieren.

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Auf den ersten Blick mag es so klingen, als ob ein Fotorucksack nur etwas für professionelle Fotografen ist, aber es handelt sich dabei um einen idealen Begleiter für alle Fotofreunde. Je nach den individuellen Wünschen, Bedürfnissen und dem persönlichen Budget kann aus extrem vielen verschiedenen Modellen ausgewählt werden. Worauf es beim Kauf ankommt, damit das Fotografieren am Ende auch Freude macht, haben wir im nachfolgenden Artikel zusammengefasst.

Was ein Fotorucksack können sollte

Zuerst einmal ist zu sagen, dass Fototasche nicht gleich Fototasche ist. Deshalb ist es sehr wichtig, sich vor dem Kauf ungefähr zu überlegen, was man von dem Modell erwartet.

Maße und Gewicht:

Tourist mit KameraWie groß die Fototasche sein soll, kommt auf die persönliche Kamera-Ausrüstung an. Idealerweise bietet sie Platz für die Kamera selbst und bis zu 4 Objektive, sowie Akkus und Speicherkarten. Das Eigengewicht des Rucksacks sollte möglichst gering sein. Nur dann ist für ein bequemes Tragen ohne Rückenschmerzen gesorgt.

Unbedingt ist darauf zu achten, dass der DSLR Rucksack nicht bis ins Genick reicht. Dann ist er eindeutig zu groß und unbequem zu tragen. Sehr groß gewachsene Personen dagegen sollten unbedingt darauf achten, dass das Modell groß genug ist und sich die Gurte auf den richtigen Höhen befinden, da es sonst schnell sehr unbequem werden kann.

Um sicher zu gehen, dass der DSLR Rucksack auch unterwegs bequem zu tragen ist, sollte er unbedingt mit dem entsprechenden Gewicht beladen getestet werden.

Stauraum:

Jeder Käufer hat unterschiedliche Vorstellungen vom Platzangebot in einem Kamerarucksack. Deshalb gilt es auszuprobieren, ob das individuelle Equipment sicher verstaut werden kann. Die weichen Trennwände sollten sich je nach den persönlichen Wünschen anpassen lassen, sodass für die nötige Ordnung im Inneren gesorgt ist.

Idealerweise sind sowohl der Innenraum, als auch der Boden gepolstert, sodass die Ausrüstung gut vor Stößen geschützt ist.

Auf keinen Fall sollte man als Käufer außerdem auf ein Dokumentenfach verzichten, in dem man beispielsweise Pässe oder Karten aufbewahren kann. Auch verschiedene Netztaschen und Taschen zur Aufbewahrung der SD Karten sind praktisch. An der Außenseite kann man eine Stativhalterung ebenso gut benötigen, wie einen Flaschenhalter. Die Stativhalterung sollte mit einem Dreipunkt-Halterungs-System arbeiten, damit das Stativ fest sitzt. Flaschen müssen fest in der Halterung sein, damit diese nicht auslaufen und die Kamera beschädigen können.

Wer sein Notebook oder Tablet immer dabei haben möchte, um eventuell gleich Bilder speichern zu können, sollte auch auf ein spezielles Notebookfach Wert legen.

Diebstahlsicherheit:

Vor allem auf Urlaubsreisen außerhalb Europas, aber auch sonst, ist es wichtig, die Kamera und die Ausrüstung möglichst gut vor Diebstählen zu schützen. Clips an den Reißverschlüssen müssen verhindern, dass jemand sich unbefugt schnell Zugang zum Kamerarucksack verschaffen kann. Im Idealfall befinden sich die Reißverschlüsse an der Rückseite und sind auch durch ein Spezialschloss gesichert.

Wetterfest:

Frau mit KameraBesonders wichtig ist es, dass eine Kameratasche wetterfest gestaltet ist. Nur so ist das Equipment ordentlich vor Feuchtigkeit geschützt. Das Material sollte möglichst wetterfest sein. Zusätzlich ist eine Regenhülle unverzichtbar. Diese wird außen über die Kameratasche gestülpt und schützt so perfekt vor Regen. Da das Kamera Equipment sehr empfindlich ist, sollte man auf keinen Fall auf einen zusätzlichen Regenschutz verzichten. Bereits ein kleiner Schauer kann sonst eventuell fatale Folgen für die teure Ausrüstung haben.

Qualität:

Die Qualität eines Fotorucksacks sollte unbedingt wichtiger sein als sein Preis. Wie gut ein Modell wirklich ist, zeigt sich beispielsweise, wenn man die Reißverschlüsse ausprobiert. Diese sollten weich laufen, ohne sich zu verhaken. Die Nähte müssen fest vernäht sein, damit sie nicht platzen können. Modelle unter 40€ sind mit Vorsicht zu betrachten, da die Qualität möglicherweise nicht optimal sein könnte.

Optik:

Grundsätzlich soll ein Fotorucksack funktional sein und nicht durch eine besondere Farbe auffallen. Mittlerweile sind aber nicht nur besonders dezent gestaltete, sondern auch optisch etwas wertvollere Varianten erhältlich. Gerade, wenn man sich für ein Modell entscheidet, welches sich auch zum Tourenrucksack umbauen lässt, ist die Optik schließlich nicht ganz unwichtig.

Richtiger Sitz:

Mann mit Kamera in WaldDamit man wirklich Freude an einem Kamerarucksack haben kann, muss dieser gut sitzen. Er sollte über eine dicke und atmungsaktive Airmesh Polsterung am Rücken und an den Gurten verfügen. Im Idealfall hat er nicht nur Schultergurte, sondern auch einen Bauch- und Brustgurt, um das Gewicht gut zu verteilen. Auf keinen Fall dürfen die Gurte einschneiden.

Praktisch sind auch Rucksäcke, die sich einfach zu Slingtaschen umwandeln lassen. Mit nur einem Schultergurt können die Modelle dann leicht nach vorn gedreht werden, sodass man bequem zum Equipment kommt.

Zusatzschlaufen sind außerdem sinnvoll, da man an ihnen mithilfe von Karabinerverschlüssen einiges an Zubehör befestigen kann.

Welches Modell passt zu mir?

Welcher Fotorucksack am Ende zu wem passt, kann nicht pauschal festgestellt werden, sondern hängt stark von den individuellen Vorstellungen ab. Ein guter Rucksack sollte aber ein großes Fassungsvermögen bieten und dabei den Stauraum individuell organisieren lassen. Er muss bequem zu tragen sein und jedem Wetter trotzen. Idealerweise lässt er sich von Dieben nicht so leicht beeindrucken und kann schnell in eine Slingtasche umgebaut werden. Um die endgültige Auswahl zu treffen, hilft allerdings nur das Probieren verschiedenster Modelle, um herauszufinden, welches am besten passt. Den Preis sollte man erst im Anschluss betrachten, damit er die Entscheidung nicht allzu sehr beeinflussen kann. Wer sich an all diese Regeln hält, kann viel Spaß mit seinem Fotorucksack haben.

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